Klarer Standpunkt ohne Wenn und Aber.
, Konsequente Ausrichtung auf den Mittelstand

Was unser Fokus auf den Mittelstand für Unternehmen bedeutet – unsere Bereichsvorstände im Interview.

Hört man sich bei deutschen Mittelständlern um, fällt immer wieder der Name Commerzbank, die als verlässlicher Partner seit 155 Jahren hochgeschätzt wird. Zehntausende Unternehmen vertrauen auf die Expertise der führenden Bank für den deutschen Mittelstand. Die neue Commerzbank-Initiative „Unser Standpunkt. Unser Mittelstand.“ zeigt die Entschlossenheit dieser Ausrichtung auf den Bedarf und die Erwartungen des Mittelstands auf.

Unsere Interviewpartner

Sabrina Kensy, Bereichsvorständin Mittelstandbank Mitte/Ost, Dr. Stefan Otto, Bereichsvorstand Mittelstandsbank Nord/West und Robert Schindler, Bereichsvorstand Mittelstandsbank Süd, machen das Besondere und Einmalige dieser Ausrichtung auf den Mittelstand deutlich.

Was macht die Commerzbank zur besten Bank für den Mittelstand?

Kensy: Ein Blick auf unsere mehr als 150-jährige Geschichte zeigt: Die Commerzbank wurde unter Mitwirkung von Kaufleuten gegründet und hat schon immer die Finanzierung der mittelständischen Wirtschaft zu ihrer Herzensangelegenheit gemacht. Allerdings haben wir uns den Titel „beste Bank für den Mittelstand“ nicht selbst verliehen – sondern etwa das renommierte FINANCE Magazin in der Umfrage „Banken-Survey 2024“, in der wir als beste Mittelstandsbank ausgezeichnet wurden. Und das Fachmagazin Euromoney kürte uns 2024 zur besten deutschen Bank für kleine und mittelgroße Unternehmen.

Dr. Otto: In der langen Historie ist unser tiefes Verständnis für den deutschen Mittelstand gewachsen – egal, um welche Branche es geht. Ob hoch technisierter Maschinenbauer oder Unternehmen wie die tonies SE, der größten interaktiven Audioplattform für Kinder. tonies vertraut seit ihrer Gründung auf unser umfassendes Verständnis für ihr Geschäftsmodell und unsere ganzheitliche Beratung.

Ihre neue Kampagne heißt „Unser Standpunkt. Unser Mittelstand.“ Was meinen Sie damit genau?

Dr. Otto: Die beste Bank für den Mittelstand zu sein, das bedeutet für uns, klare Standpunkte zu vertreten, die unserer Zielgruppe wichtig sind. An erster Stelle meint das: Die bestmögliche Erfüllung der Erwartungen unserer Kunden ist die Richtschnur all unseres Handelns und Tuns. Mit unserem umfassenden Leistungsangebot bieten wir jederzeit individuelle Lösungen, die das gesamte Spektrum der Kundenbedürfnisse abdecken. Ganz nach Bedarf persönlich oder digital. Dafür setzen sich Generalisten und die vielen Spezialisten im In- und Ausland mit hohem Verantwortungsbewusstsein und aus Begeisterung für den Mittelstand ein.

Schindler: Zu dieser Haltung gehört natürlich auch, unsere Kunden in die Welt zu begleiten. Und das ist ganz wichtig, um den deutschen Mittelstand bei seinen internationalen Aktivitäten zu unterstützen. Mit einem Anteil von rund 30 Prozent an der Abwicklung des deutschen Außenhandels gehören wir zu den führenden Exportbanken.

Kensy: Wir verfolgen das Import- und Exportgeschäft unserer Firmenkunden sehr genau und passen die Standorte unserer Niederlassungen, Filialen, Repräsentanzen und Korrespondenzbanken entlang neuer Handelskorridore kontinuierlich an. So sind wir beispielsweise seit Dezember 2024 auch in Vilnius vor Ort, denn das Baltikum wird für unsere Firmenkunden immer wichtig.

Welche Strategie verfolgen Sie dabei?

Schindler: Im Zentrum stehen größtmögliche Kundennähe, passgenaue Lösungen und natürlich effiziente Prozesse. Fangen wir mit der größtmöglichen Kundennähe an: Die weltweiten Wachstumschancen unserer Kunden sind entscheidend für unsere globale Standortpolitik. Um unsere Kunden bestmöglich zu beraten, müssen wir globale Entwicklungen frühzeitig voraussehen und uns entsprechend aufstellen.

Dr. Otto: Vereinfacht gesagt: Wir sind immer da, wo unsere Kunden Marktchancen sehen und uns brauchen – aktuell beispielsweise verstärkt in der Schweiz, den USA und in der Eurozone.

Kensy: Unter den Wachstumsmärkten in Europa ist vor allem die Schweiz zu nennen. Hier ging die firmenkundenstarke Credit Suisse in der UBS auf. Firmenkunden in der Schweiz suchen nun nach Alternativen, zumal die eidgenössische Industrie sehr exportorientiert ist. Hier zählen wir zu den großen Profiteuren. Wir erkennen Potenzial bei Kapitalmarktprodukten, Handelsfinanzierungen und Absicherungen – aber auch bei Schweizer-Franken-Anleihen.

Dr. Otto: Die USA sind ebenfalls ein großes Thema: Dort sehen wir erhebliche Potenziale, die sich insbesondere aus den makroökonomischen Daten ableiten lassen. Außerdem gibt es einen Rekord an Direktinvestitionen. Es besteht riesiger Finanzierungsbedarf.

Kommen wir zurück ins Inland: Wo sehen Sie Ihre größte Verantwortung als Mittelstandsbank?

Schindler: Als Bank des deutschen Mittelstands wissen wir um diese besondere Verantwortung. Dazu gehört, dass wir unsere Kunden bei einer der größten und komplexesten Herausforderungen unterstützen: der nachhaltigen Transformation. Bei allen notwendigen Schritten auf diesem Weg können die Unternehmen auf uns zählen – von der Erstberatung bis zur maßgeschneiderten Finanzierungslösung. Dabei setzen wir Know-how und Erfahrung unserer internen ESG (Environmental Social Governance)-Experten ein und arbeiten mit ausgewählten Kooperationspartnern für Consulting- und Engineering-Dienstleistungen zusammen.

Dr. Otto: Unterstützung erhalten unsere Kunden auch von unserem Centre of Competence Green Infrastructure Finance (CoC GIF), mit dem wir gezielt den Ausbau der Erneuerbaren Energien fördern: Wir finanzieren die notwendige spezifische Infrastruktur – beispielsweise Netze und Speicher – und schaffen so die Voraussetzungen für eine CO2-neutrale Elektrifizierung.

Kensy: Die Verbindung von Nachhaltigkeit und Wachstum ist für den deutschen Mittelstand eine zentrale Frage – und wir liefern Antworten. Der große Entsorgungs- und Recycling-Spezialist KNETTENBRECH + GURDULIC beispielsweise baut seit vielen Jahren auf uns als verlässlichen Partner und Experten für nachhaltige Finanzierungslösungen, vom Wasserstoff-Antrieb der Entsorgungsfahrzeuge bis zu seinem modernen Biomasseheizkraftwerk in Wiesbaden.

Neben der grünen ist die digitale Transformation für den Mittelstand ein großes Thema. Wie sieht Ihr Angebot aus?

Dr. Otto: Auf den Punkt gebracht: innovative Lösungen in Kombination mit persönlicher Beratung und digitalen Bankdienstleistungen, immer mit dem Ohr am Stand der Technik und an den Wünschen der Kunden. Kontinuierlich identifizieren wir neue Herausforderungen und Chancen für unsere Kunden, bauen unsere digitalen Kanäle entsprechend aus und optimieren Plattformen.

Schindler: Aus den Gesprächen mit mittelständischen Kunden wissen wir, dass die Entwicklungs- und Anpassungszyklen kurz sein müssen, um jederzeit technisch State of the Art zu sein. Diese Haltung gilt natürlich nicht nur fürs Digitale, sondern für jeden Veränderungsprozess, beispielsweise bei der Nachfolge. Wichtig ist immer der zeitnahe Blick aufs Ganze. So betreuen und beraten wir die Paul Lange & Co. OHG, ein führendes Unternehmen in der europäischen Fahrradbranche, auch generationsübergreifend. Wir sind stolz auf eine seit mehr als 60 Jahren bestehende enge Partnerschaft. Permanente Umsetzungsmaßnahmen sind gefragt, insbesondere unter dem Gesichtspunkt des Kundenerlebnisses. Beständigkeit und Wandel sind als zwei Seiten der gleichen Medaille in unserer DNA eingebrannt – ein prägendes Merkmal der Commerzbank als Bank für den deutschen Mittelstand.